Videotelematik auf der letzten Meile

Balance zwischen Flottensicherheit und Compliance Ein strategischer Leitfaden zur Videotelematik für Last-Mile-Betreiber

Table of contents Zusammenfassung: Wege aus dem Compliance-Paradoxon.........................................................................................1 Sicherheit als oberstes Gebot: Einsatz KI-gestützter Fahrzeugkamera..........................................................................2 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung)....................................................................................................................3 Charta der Grundrechte der Europäischen Union......................................................................................................3 Das EU-Gesetz zur künstlichen Intelligenz.................................................................................................................4 Nationale Gesetze zu Datenschutz und Datentransparenz am Arbeitsplatz...........................................................4 Die GO Focus-Produktreihe................................................................................................................................................5 Datenschutz als oberste Priorität...............................................................................................................................5 GO Focus: Die hardwarebasierte Datenschutzlösung...............................................................................................6 Vom Fahrer aktivierbare Taste zur Ereigniserfassung..............................................................................................6 GO Focus Plus: Für fortschrittliches KI-Coaching.....................................................................................................6 GO Focus Pro: Für 360-Grad-Sicht mit fortschrittlicher KI........................................................................................7 Datenschutz- und Sicherheitskonfigurationen ..................................................................................................................8 Datenschutzoptionen. .................................................................................................................................................8 Vertrauen und Akzeptanz für Videotelematik aufbauen..................................................................................................9 Reale Daten widerlegen die Annahme, Fahrer würden sich gegen Videotelematik wehren.................................10 Ein wesentlicher Bestandteil einer fortschrittlichen Sicherheitskultur..................................................................12 Das Rahmenwerk für eine richtlinienkonforme und erfolgreiche Einführung von Videotelematik.............................13 Phase 1: Kamerasysteme ausschließlich für Straßenaufnahmen.........................................................................13 Phase 2: Integration von Kameras für die Fahrerkabine und fortschrittlichem KI-Coaching................................14 Vorbereitungs-Roadmap für die Installation...................................................................................................................14 Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Betriebsräten......................................................................................14 Rechtliche Beurteilungen..........................................................................................................................................14 Telematikrichtlinie. ....................................................................................................................................................15 Best Practices für die Hardware-Installatione.........................................................................................................15 Das Potenzial der Integration von Video und Telematikdaten.......................................................................................16 Automatische Kopplung für eine optimierte, schnellere Implementierung...........................................................16 Bewältigung realer Sicherheitsherausforderungen für Last-Mile-Flotten.....................................................................17 Vermeidung von Fehlalarmen...................................................................................................................................17 Warnung vor internen Sicherheitsrisiken.................................................................................................................17 Lückenlose Fahrzeug- und Ladungssicherheit........................................................................................................17 Videotelematik ist die Zukunft der Sicherheit auf der letzten Meile.............................................................................18

Last-Mile-Videotelematik

Zusammenfassung: Wege aus dem Compliance-Paradoxon Betreiber von Last-Mile-Flotten müssen ihre Sicherheitsstandards stetig optimieren. Nur so werden sie den sich ständig ändernden Vorschriften gerecht und schützen ihr Fahrpersonal vor den Risiken, die durch hohen Zeitdruck und dichten Verkehr entstehen. Gleichzeitig haben Unternehmen eine klare Fürsorgepflicht gegenüber ihrer Belegschaft: Sie müssen ihren Fahrerinnen und Fahrern die nötige Unterstützung und die passenden Tools an die Hand geben, damit diese sicher unterwegs sind. Diese Entwicklungen beschleunigen den Wandel – weg von klassischen Telematik- Sicherheitsprogrammen, hin zu KI-gestützten Videolösungen. KI-Videotelematik kann Leben retten: Sie hilft proaktiv dabei, riskantes Fahrverhalten zu reduzieren, und schützt so das eigene Team ebenso wie andere Verkehrsteilnehmer. Messbare Erfolge – wie weniger Unfälle, sinkende Versicherungsansprüche und ein Rückgang an riskanten Fahrmanövern – belegen ganz klar den Mehrwert, den die Erweiterung einer klassischen Telematiklösung um eine Videokomponente bietet. Dennoch ist für Fuhrparkbetreiber in der EU Vorsicht geboten: Bei der Einführung neuer Videotelematiksysteme muss zwingend sichergestellt werden, dass diese im Einklang mit geltendem Recht stehen – darunter die DSGVO, der EU AI Act sowie nationale Datenschutz-, Persönlichkeits- und Arbeitsgesetze. Die Konsequenzen bei Verstößen sind gravierend: Werden beispielsweise die DSGVO-Grundsätze missachtet, drohen Unternehmen Bußgelder in Höhe von bis zu 4 % ihres weltweiten Jahresumsatzes 1 . Genau hier entsteht ein Compliance-Paradoxon: Menschliches Versagen ist die Hauptursache im Straßenverkehr und laut Verkehrssicherheitsstudien an bis zu 95 % aller Unfälle beteiligt 2 . Trotzdem schrecken viele Flottenverantwortliche davor zurück, genau das Instrument einzusetzen, das dieses Risiko proaktiv senken könnte – aus purer Angst vor Gesetzesverstößen. Der Ausweg liegt in einer schrittweisen Einführung der Videotelematik. Das Erfolgsrezept: die frühzeitige Einbindung der Belegschaft und ein „Privacy-First“-Ansatz (Datenschutz als oberste Priorität). So werden gesetzliche Anforderungen von vornherein proaktiv erfüllt, während Fuhrparks gleichzeitig von dem enorm wichtigen Sicherheitsnetz profitieren, das diese Technologie zum Schutz von Leben und Existenzgrundlagen aller Verkehrsteilnehmer spannt. Dieses Whitepaper dient als strategischer Leitfaden für Fuhrpark- und Betriebsleiter, Legal & Compliance Officer sowie die Geschäftsführung. Es beleuchtet die wichtigsten rechtlichen, technischen und personellen Aspekte, die für eine effektive, verhältnismäßige und vor allem rechtskonforme Einführung von Videotelematik unerlässlich sind. Datenschutzgesetze und deren nationale Umsetzung sind hochkomplex, lassen Interpretationsspielraum und entwickeln sich ständig weiter. Zudem unterscheiden sich die konkreten Pflichten je nach Land, Branche und der spezifischen Nutzung von Daten und Technologien oft gravierend. Eine pauschale Compliance-Lösung gibt es daher nicht. Dieses Whitepaper ist als unterstützende Informationsquelle gedacht: Es zeigt grundlegende Anforderungen auf, um Ihre eigene Compliance-Prüfung zu erleichtern. Es stellt jedoch keine Rechtsberatung dar und ersetzt nicht den Rat eines qualifizierten Rechtsbeistands.

Nächste Schritte: Laden Sie die Checkliste für die Vorbereitung der Installation herunter und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns.

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In all meinen Gesprächen mit Last-Mile-Betreibern zeigt sich, dass das Compliance-Paradoxon absolut real ist: Sie wissen genau, dass Videotelematik ihre Fahrer und Fahrzeuge schützen kann, haben aber große Sorge, rechtliche Fehler zu begehen. Wenn Flotten hier jedoch schrittweise vorgehen – etwa zuerst nur nach außen gerichtete Kameras nutzen und ein fortschrittliches KI-Coaching erst dann zuschalten, wenn der Betriebsrat grünes Licht gibt –, weicht die

anfängliche Skepsis schnell einer echten Überzeugung.“ - Roland Kremer, Senior Business Development Manager Video, Geotab

Sicherheit als oberstes Gebot: Einsatz KI-gestützter Fahrzeugkameras In der gesamten EU und im Vereinigten Königreich wird die Verkehrssicherheitspolitik von dem langfristigen Ziel bestimmt, Verkehrstote und Schwerverletzte vollständig zu vermeiden. Diese Ambition, die allgemein als „Vision Zero“ bekannt ist, wurde sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene als richtungsweisendes Konzept für die Verkehrspolitik etabliert. Auf EU-Ebene hat sich die Europäische Kommission das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf nahezu null zu senken. Unterstützt wird dies durch Zwischenziele, die eine Reduzierung der Todesfälle und schweren Verletzungen um 50 % bis 2030 vorsehen. 3 Diese politischen Verpflichtungen haben die Einführung fortschrittlicher Fahrzeugsicherheitstechnologien, einschließlich kamerabasierter Systeme, maßgeblich beschleunigt. KI-gestützte Fahrzeugkameras haben in diesem Zusammenhang stark an Bedeutung gewonnen, da sie beim menschlichen Versagen ansetzen – einer der größten und hartnäckigsten Gefahrenquellen im Straßenverkehr. Untersuchungen der Europäischen Kommission belegen, dass menschliches Versagen bei 95 % aller Verkehrsunfälle eine Mitursache ist 4 . Gleichzeitig betonen Organisationen wie der British Safety Council die wichtige Rolle von Videotelematik und maschinellem Sehen (Machine Vision) bei der Erkennung und Vermeidung unsicherer Fahrweisen 5 . Indem diese Systeme Echtzeit- Feedback für den Fahrer sowie gezielte Schulungen nach einem Vorfall ermöglichen, unterstützen sie den Wandel von einem rein reaktiven Unfallmanagement hin zu einer proaktiven Risikominderung. Auf regulatorischer Ebene wird diese Entwicklung durch den neuen EU-Standard für Straßenverkehrssicherheit, die General Safety Regulation 2 (GSR2), untermauert. Diese Verordnung schreibt vor, dass Neuwagen ab Juli 2024 mit einer Reihe fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme (FAS) ausgestattet sein müssen. Die Anforderungen wurden zudem so erweitert, dass ab Juli 2026 alle Neufahrzeuge über Kamerasysteme mit fortschrittlichen Warnsystemen bei Fahrerablenkung (Advanced Driver Distraction Warning, ADDW) verfügen müssen. Diese Richtlinie spiegelt den klaren Trend wider, den Zustand und das Verhalten am Steuer gezielt zu erfassen, um die allgemeine Sicherheit zu erhöhen.

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Europäische und nationale rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von Videotelematik Neben den im vorherigen Kapitel beschriebenen Sicherheitsanforderungen müssen Unternehmen, die KI-gestützte Kameras einsetzen, innerhalb eines rechtlichen Rahmens agieren, der Datenschutz, Privatsphäre, Überwachung am Arbeitsplatz und den Einsatz von künstlicher Intelligenz regelt. Die wichtigsten Gesetze sind nachfolgend zusammengefasst. Da diese jedoch ständigen Änderungen und Interpretationen unterliegen, ist es für Unternehmen unerlässlich, für jedes Land, in dem sie tätig sind, eine eigene, gründliche rechtliche Prüfung durchzuführen. DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) Die DSGVO ist das zentrale Gesetz zum Datenschutz beim Einsatz von KI-gestützten Fahrzeugkameras in EU-Flotten. Sie regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten, die in Video- und Audiodaten oder Metadaten (z. B. Nummernschilder oder Identitäten von Personen) erfasst werden 6 . Für Fuhrparkbetreiber gelten folgende Grundprinzipien: • Rechtmäßige Grundlage für die Verarbeitung: etwa ein berechtigtes Interesse oder eine rechtliche Verpflichtung. • Datenminimierung: Es darf nur das aufgezeichnet werden, was für die Sicherheit oder die Einhaltung von Vorschriften zwingend erforderlich ist. • Speicherbegrenzung: Aufnahmen müssen nach einem festgelegten Zeitraum gelöscht werden, es sei denn, sie werden zur Aufklärung eines konkreten Vorfalls benötigt. • Transparenz: Fahrer und Beifahrer müssen offen, rechtzeitig und klar über die Überwachung informiert werden. Das Vereinigte Königreich wendet im Rahmen der UK GDPR ähnliche Richtlinien an und gewährleistet so einen konsistenten Schutz personenbezogener Daten auf Videoaufnahmen. Charta der Grundrechte der Europäischen Union Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union bildet das Fundament des EU-Datenschutzrechts und prägt maßgeblich die Auslegung und Durchsetzung der DSGVO. Konkret verankert Artikel 7 das Recht auf die Achtung des Privatlebens und Artikel 8 das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten 7 . Kontinuierliche oder weitreichende Videoaufzeichnungen durch Kameras ohne Unkenntlichmachung von Personen oder Kennzeichen können in diese Grundrechte eingreifen. Dies erfordert von Fuhrparkbetreibern die strikte Einhaltung der Grundsätze von Verhältnismäßigkeit und Notwendigkeit.

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Das EU-Gesetz zur künstlichen Intelligenz Das EU-Gesetz zur künstlichen Intelligenz führt einen risikobasierten Rahmen für KI-gestützte Kameras ein, wobei die Verpflichtungen je nach Systemfunktionalität unterschiedlich sind 8 . Bei sogenannten Hochrisikoanwendungen (z. B. KI-Systemen, die biometrische Daten verarbeiten oder dazu bestimmt sind, Entscheidungen zu treffen, die sich auf Arbeitsverhältnisse auswirken) müssen Fuhrparks Folgendes sicherstellen: • Menschliche Kontrolle: KI-Erkenntnisse dürfen nur als unterstützende Ressource dienen und nicht als Grundlage für rein automatisierte Entscheidungen oder als Ersatz für menschliches Urteilsvermögen und Aufsicht. • Transparenz: Es muss klar und verständlich kommuniziert werden, was genau überwacht wird und aus welchem Grund. • Data Governance (Datenverwaltung): Es müssen korrekte, repräsentative und relevante Daten verwendet werden. • Genaue Dokumentation: Das Führen detaillierter Aufzeichnungen ist unerlässlich, um die Einhaltung der Vorschriften jederzeit nachweisen zu können. Selbst bei Systemen mit geringerem Risiko legt das KI-Gesetz großen Wert auf Verantwortlichkeit und Zuverlässigkeit. Fuhrparks sind dazu verpflichtet, die Leistung der KI kontinuierlich zu überwachen und mögliche Verzerrungen oder Fehler in der praktischen Anwendung proaktiv zu beheben. Geotab verpflichtet sich, alle geltenden KI-Gesetze in den Rechtsordnungen, in denen wir tätig sind, vollumfänglich einzuhalten. Wir beobachten das EU-Gesetz zur künstlichen Intelligenz, die dazugehörigen delegierten Rechtsakte sowie künftige Leitlinien der Kommission genau. Zudem bauen wir unser internes KI-Governance-Programm kontinuierlich aus, um sicherzustellen, dass wir alle Anforderungen des KI-Gesetzes bei dessen Inkrafttreten zuverlässig erfüllen. Nationale Gesetze zu Datenschutz und Datentransparenz am Arbeitsplatz

Die EU-Mitgliedstaaten haben nationale Gesetze erlassen, um die DSGVO zu ergänzen – insbesondere im Bereich des Arbeitsrechts. Diese Regelungen tasten die Kernprinzipien der DSGVO zwar nicht an, können jedoch zusätzliche Anforderungen an die Überwachung am Arbeitsplatz stellen. Dazu zählen unter anderem Mitbestimmungspflichten und konkrete Einschränkungen von Datenerfassungsmaßnahmen. Das bedeutet: Auch wenn der rechtliche Rahmen auf EU-Ebene harmonisiert ist, können die Anforderungen in der Praxis stark variieren. Das gilt ganz besonders für Länder mit stark ausgeprägten Arbeitnehmervertretungen. Dies führt letztlich dazu, dass der Einsatz bestimmter KI-Funktionen von Fahrzeugkameras – wie etwa die Fahrerüberwachung, die Fahrerauthentifizierung und die kontinuierliche Aufzeichnung – von Land zu Land unterschiedlich streng bewertet und gehandhabt wird. In Deutschland ist beispielsweise gemäß § 87 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) 9 die Zustimmung des Betriebsrats für die Videodatenerfassung am Arbeitsplatz zwingend erforderlich. Um die enormen Sicherheitsvorteile KI-gestützter Fahrzeugkameras mit den bestehenden rechtlichen Verpflichtungen in Einklang zu bringen, müssen Unternehmen bei der Implementierung zwingend einen strukturierten und rechtssicheren Ansatz verfolgen.

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Die GO Focus-Produktreihe Datenschutz als oberste Priorität

Mit den Videotelematik-Produkten und -Integrationen von Geotab können Fuhrparks genau die Lösung wählen, die den spezifischen gesetzlichen Vorgaben ihrer jeweiligen Einsatzregion sowie den Anforderungen von Betriebsräten oder Gewerkschaften entspricht. Last-Mile-Flotten im städtischen Umfeld sind häufig bei schlechten Lichtverhältnissen und mit schnelllebigen Fußgängerströmen unterwegs. Im Falle eines Unfalls benötigen sie Videoaufnahmen, die vor Gericht zulässig und aussagekräftig sind. Die GO Focus- Produktreihe bietet diese Sicherheit durch folgende Kamerastandards: • 1080p, Full-HD-Auflösung, HDR (nur bei der Pro-Version) • Bildraten von 30 Bildern pro Sekunde (fps) – unerlässlich für die Unfallrekonstruktion, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten. • 940-nm-Infrarot-Nachtsicht für die nach innen gerichtete Kameras • Komprimierungscodecs H.264 und H.265, die den Speicherbedarf reduzieren und den DSGVO-Vorgaben zur Datenminimierung gerecht werden. • Ein 142°-Sichtfeld liefert einen breiteren Kontext zur Unfallrekonstruktion. • AES-256-Verschlüsselung bei der Übertragung und Speicherung, um den Schutz Ihrer Daten zu gewährleisten. MyGeotab Audit-Protokollierung — Allgemeiner Überblick Funktionsweise: Die Audit-Protokollierung von MyGeotab verfolgt, wer wann auf was in der Flottenmanagement-Plattform zugegriffen hat. Sie erstellt eine Aufzeichnung der Benutzeraktivitäten zu Zwecken der Compliance, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit. Aktuelle Funktionen: • Add-in-Zugriff: Protokolliert, wenn Benutzer Drittanbieter-Tools und -Integrationen öffnen oder installieren. • Ereignisverfolgung: Erfasst zusammen mit Zeitstempeln und der Benutzeridentität, wer auf spezifische Daten wie Live-Fahrzeug-Streams oder Videoclips zugegriffen hat. • Datenabfragen: Unterstützt die Untersuchung spezifischer Vorfälle (z. B. „Wer hat die Daten dieses Fahrzeugs an diesem Datum angesehen?“).

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GO Focus: Die hardwarebasierte Datenschutzlösung Die Flottenkamera „GO Focus“ wurde speziell für Einsatzbereiche entwickelt, in denen der absolute Verzicht auf fahrergerichtete Aufnahmen oberste Priorität hat. Da sie weder über ein Mikrofon noch über eine nach innen gerichtete Kamera verfügt, bietet sie eine hardwareseitige Garantie gegen die Erfassung der Fahrerkabine und die Sammlung biometrischer Daten. Darüber hinaus ist das Gerät so konzipiert, dass die Aufnahmen der Straßenkamera kontinuierlich überschrieben werden. Daten werden nur dann gespeichert, wenn ein sicherheitsrelevantes Ereignis eintritt oder der Fahrer die Ereignistaste („Panic Button“) betätigt. Dies räumt Bedenken aus, die häufig mit einer kontinuierlichen Aufzeichnung einhergehen.

Vom Fahrer aktivierbare Taste zur Ereigniserfassung Alle GO Focus-Kameras verfügen über eine Ereignistaste, mit der der Fahrer manuell eine kurze Videoaufnahme starten kann. Die Aufnahmedauer ist genau so bemessen, dass der entscheidende Kontext eines Vorfalls (etwa ein Beinaheunfall oder eine gefährliche Situation) erfasst wird, ohne unnötiges Videomaterial zu speichern. Dieser Ansatz respektiert die Privatsphäre der Fahrer und liefert gleichzeitig das erforderliche Beweismaterial zur Erhöhung der Sicherheit und zur Entlastung der Fahrer bei unverschuldeten Vorfällen.

Datenschutz und Sicherheit müssen keine Gegensätze sein. Lösungen wie das ‚Objektiv als Sensor‘ beweisen genau das: Die KI coacht den Fahrer in Echtzeit, ohne jemals Aufnahmen aus der Kabine zu speichern. Man erhält also den vollen Sicherheitsnutzen, ohne die Privatsphäre zu gefährden.“ - Roland Kremer, Senior Business Development Manager Video, Geotab

So funktioniert’s Im Modus „Objektiv als Sensor“

„sieht“ die KI das riskante Verhalten in Echtzeit, „vergisst“ die Videoaufnahmen jedoch sofort wieder, da die Daten verarbeitet werden, ohne jemals eine Aufzeichnung zu generieren.

GO Focus Plus: Für fortschrittliches KI-Coaching Die GO Focus Plus-Lösung umfasst Kameras für Straßen- und Innenaufnahmen mit fortschrittlichen KI-Coaching-Funktionen sowie eine optionale Zusatzkamera. Das System basiert auf einem ereignisgesteuerten Modell: Videomaterial wird nur dann in die Cloud hochgeladen, wenn spezifische Sicherheitsregeln ausgelöst werden. Routinemäßige Aufnahmen verbleiben ausschließlich lokal auf dem Gerät. Kunden können ihre eigenen Aufbewahrungsfristen für Daten in der Cloud und auf dem Gerät (Edge-Daten) sowie die Länge der Videosequenzen vor und nach einem Ereignis, die hochgeladen werden sollen, individuell konfigurieren. Dies trägt den DSGVO-

Grundsätzen der Speicherbegrenzung und Datenminimierung Rechnung. Sämtliche Informationen bleiben während der Übertragung in die Cloud und der Speicherung auf dem Gerät durch robuste Verschlüsselungsprotokolle gemäß strengen AES-256-Standards geschützt. Dieses Modell bietet vielfältige Anpassungsmöglichkeiten, sodass Fuhrparks nur die Funktionen aktivieren können, die ihren spezifischen Unternehmensrichtlinien, den gesetzlichen Vorgaben sowie den Anforderungen von Gewerkschaften oder Betriebsräten entsprechen:

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Objektiv als Sensor (Lens-as-a-Sensor): In diesem Modus nutzt die nach innen gerichtete Kamera das vollständige KI-Fahrerunterstützungssystem (DMS) von Geotab Video, um riskantes Fahrverhalten zu erkennen und dem Fahrer sofortige akustische Warnhinweise zu geben. Es werden zu keinem Zeitpunkt Innenaufnahmen aufgezeichnet, gespeichert oder hochgeladen. So wird ein sofortiges Coaching ermöglicht, ohne dass Videoaufzeichnungen der Handlungen in der Fahrerkabine erstellt werden. Die nach außen gerichtete Kamera der GO Focus Plus eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für ein Videotelematikprogramm im Rahmen einer langfristigen Sicherheitsinitiative, um schrittweise die Zustimmung von Betriebsräten und Aufsichtsbehörden zu gewinnen. Der Mini-USB-Anschluss des Geräts dient als Erweiterungsport, über den sich problemlos eine Zusatzkamera – etwa eine Innenraumkamera mit KI-gestützter Fahrerunterstützung oder eine Rückfahrkamera – anschließen lässt, ohne dass völlig separate Kamerasysteme im Fahrzeug fest verdrahtet werden müssen. Die GO Focus Plus lässt sich zudem so konfigurieren, dass Mikrofon und/oder Innenkamera deaktiviert sind. Bei den auf die Straße gerichteten Linsen werden in Europa Gesichter und Nummernschilder standardmäßig unkenntlich gemacht. In bestimmten Ausnahmefällen, wie etwa bei behördlichen Anfragen, kann ein MyGeotab-Nutzer mit entsprechender Berechtigung unverpixelte Videos eines Ereignisses exportieren. Dieser Vorgang wird in einem umfassenden Audit- Protokoll lückenlos dokumentiert.

GO Focus Pro: Für 360-Grad-Sicht mit fortschrittlicher KI

Die GO Focus Pro unterstützt bis zu fünf wetterfeste Zusatzkameras und bietet so eine lückenlose Erfassung des Fahrzeugs, des Fahrers, der Ladung und der direkten Umgebung. Ihre prädiktiven KI-Sicherheitsfunktionen erkennen die Missachtung roter Ampeln, liefern zuverlässige Kollisionswarnungen und machen auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer im toten Winkel aufmerksam.

Mit der vollständigen Rundum-Videoabdeckung und prädiktiver KI liefert die GO Focus Pro Flotten die nötige Transparenz und Intelligenz, um Fahrer, Fahrzeuge und die Verkehrsteilnehmer in ihrem Umfeld optimal zu schützen. Die Lösung beschleunigt die Untersuchung von Vorfällen, hilft bei der Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche und gibt Fahrern die Chance, ihr Verhalten eigenständig zu korrigieren, bevor es zu schwerwiegenden Ereignissen kommt. Dies reduziert Unfälle, Ausfallzeiten und letztlich die Gesamtbetriebskosten. Ähnlich wie das Plus-Gerät nutzt auch die GO Focus Pro ein ereignisgesteuertes Modell, bei dem Videos nur dann in die Cloud geladen werden, wenn definierte Sicherheitsregeln ausgelöst werden. Routinemäßige Aufnahmen verbleiben auf dem lokalen Gerät. Kunden können ihre eigenen Aufbewahrungsfristen für Daten in der Cloud und auf dem Gerät (Edge- Daten) sowie die Länge der Videosequenzen vor und nach einem Ereignis, die hochgeladen werden sollen, individuell konfigurieren. Dies trägt den DSGVO-Grundsätzen der Speicherbegrenzung und Datenminimierung Rechnung. Sämtliche Informationen bleiben während der Übertragung in die Cloud und der Speicherung auf dem Gerät durch robuste Verschlüsselungsprotokolle gemäß strengen AES-256-Standards geschützt. Auch die GO Focus Pro kann individuell angepasst werden, um das Mikrofon und/oder die Innenkamera zu deaktivieren. Bei den auf die Straße gerichteten Linsen werden in Europa Gesichter und Nummernschilder standardmäßig unkenntlich gemacht. In bestimmten Ausnahmefällen, wie etwa bei behördlichen Anfragen, kann ein MyGeotab-Nutzer mit entsprechender Berechtigung unverpixelte Videos eines Ereignisses exportieren. Dieser Vorgang wird in einem umfassenden Audit-Protokoll lückenlos dokumentiert.

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Datenschutz- und Sicherheitskonfigurationen Datenschutzoptionen

OFF

Innenraumkamera deaktivieren Lässt sich vol- lständig und unkompliziert über MyGeotab deaktivieren (ein- schließlich Audio). Beide Funktionen sind ab Werk

Abdeckung für die Innenraumkamera Optionales Zubehör (separat erhältlich), das vom Fahrer ganz einfach ange- bracht und wieder entfernt werden kann.

Nur Straßenaufnahmen GO Focus Plus ausschließlich mit Frontkamera für den Straßenverkehr (eine zusätzliche Rückfahrkamera

Objektiv als Sensor (Lens-as-a-Sensor) Es werden keine Videoaufnahmen aus der Fahrerk- abine bereitgestellt, das vollständige Fahrerunterstützu- ngssystem (DMS) bleibt jedoch aktiv.

Verpixelung Gesichter und

Nummernschilder werden auf allen Kameras unken- ntlich gemacht. In Europa standard- mäßig aktiviert.

kann weiterhin angeschlossen werden).

standardmäßig ausgeschaltet.

Sämtliche Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen lassen sich für jedes Fahrzeug oder jede Fuhrparkgruppe individuell über die Fuhrparkmanagement-Plattform MyGeotab konfigurieren. Die Standardeinstellungen räumen der Privatsphäre des Fahrers stets oberste Priorität ein. Bei allen Konfigurationsmöglichkeiten gilt: Live-Streaming und Audioaufzeichnungen sind entweder bauartbedingt nicht verfügbar (z. B. bei der GO Focus) oder können vom Kunden individuell konfiguriert werden (z. B. bei GO Focus Plus und Pro). Der Fernzugriff auf ereignisbasierte Aufnahmen ist streng auf autorisierte Nutzer beschränkt. Wesentliche Unterscheidungsmerkmale: • Alle GO Focus-Modelle verarbeiten Videos auf dem Gerät mithilfe von Edge-KI; es erfolgt zu keinem Zeitpunkt eine Überprüfung der Aufnahmen durch Mitarbeiter von Drittanbietern. • Die spezielle Geotab-Flottenkamera, die ausschließlich den Straßenverkehr aufzeichnet, arbeitet mit einer kontinuierlichen Datenüberschreibung (Loop-Verfahren) und kommt komplett ohne integriertes Mikrofon aus. Sie wurde gezielt für Fuhrparks mit den strengsten Datenschutzanforderungen entwickelt. • Die kryptografischen Module in den Telematikgeräten vom Typ GO9 und GO9B sind nach dem strengen Sicherheitsstandard FIPS 140-3 validiert

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Vertrauen und Akzeptanz für Videotelematik aufbauen

Die erfolgreichsten Einführungen von Videotelematik basieren auf offener Kommunikation und der Festlegung gemeinsamer Sicherheitsziele. Fahrer und ihre Vertretungen sollten von Anfang an einbezogen werden, damit ihr Wohlbefinden und ihre Mitarbeit im gesamten Prozess im Vordergrund stehen. Um die Akzeptanz von Fahrern, Gewerkschaften und Betriebsräten zu gewinnen, sollte die Videotechnologie stets im Kontext der Erhöhung ihrer Sicherheit und des Vertrauensaufbaus kommuniziert werden. Gespräche sollten sich auf die Prinzipien des integrierten Datenschutzes („Privacy by Design“), die Entlastung der Fahrer und den kontrollierten

Datenzugriff konzentrieren. Integrierter Datenschutz

Die größte Sorge der Fahrer bei Videotelematik ist die Frage, ob ihre Privatsphäre geschützt bleibt. Betriebsräte und Gewerkschaften haben spezifische Datenschutzanforderungen, die von Beginn an vereinbart werden sollten. Das Vertrauen darauf, dass diese Vorgaben konsequent und streng eingehalten werden, lässt sich durch eine Kombination aus passender Hardware und klaren Unternehmensrichtlinien sicherstellen, die sowohl den spezifischen Anforderungen des Sicherheitsprogramms als auch den Datenschutzbestimmungen gerecht wird. Fahrerentlastung Bei einem Unfall oder einer falschen Anschuldigung dienen die Videoaufnahmen der Kamera als unvoreingenommener, unabhängiger Zeuge und helfen dabei, den wahren Tathergang zu beweisen. Dies ist das wirkungsvollste Instrument, um Fahrer bei einem Unfall, den sie nicht selbst verschuldet haben, zu schützen und zu entlasten. So werden ihre berufliche Laufbahn und ihre Existenzgrundlage gesichert. Der einfache Zugriff auf die Aufnahmen auf der Plattform MyGeotab hilft dabei, die Unschuld des Fahrers sofort zweifelsfrei zu belegen. Für die Fahrer ändert dies die Rolle der Kamera – weg von einem Instrument zur reinen Datenerfassung hin zu einem echten Schutzschild. Je mehr Praxisbeispiele im Fuhrpark bekannt werden, bei denen die Kameras zur Verteidigung der Fahrer beigetragen haben, desto mehr wächst auch das Vertrauen in das System. Die Videolösungen GO Focus Plus und Pro von Geotab fungieren zudem als Sicherheits-Copilot für die Fahrer: Sie erkennen Anzeichen von Ablenkung oder Müdigkeit und geben sanftes Feedback, um ihnen genau dann zusätzliche Unterstützung zu bieten, wenn sie diese benötigen.

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Vermeidung einer Reizüberflutung durch Warnsignale Die GSR2-Verordnung schreibt fortschrittliche Warnsysteme bei Fahrerablenkung (ADDW) für alle Neufahrzeuge vor. Diese maschinellen Signaltöne können für Fahrer jedoch schnell überwältigend wirken und zu einer echten Stressquelle werden. Die GO Focus-Videolösungen von Geotab bieten Fahrern anpassbare Sprachwarnungen, die sich von den üblichen OEM-Pieptönen deutlich abheben. Eine ruhige Sprachansage, die gezielt entwickelt wurde, um einer Reizüberflutung durch Warnhinweise entgegenzuwirken, bietet eine deutlich intuitivere und stressfreiere Alternative zu herkömmlichen Signaltönen. Kontrollierter Datenzugriff Eine weitere Sorge von Betriebsräten ist der mögliche Missbrauch der personenbezogenen Daten der Fahrer durch das Management. Ein erfolgreiches Programm mindert dieses Risiko durch strenge, richtlinienbasierte Kontrollen. Die Plattform von Geotab ist genau darauf ausgelegt und bietet granulare, rollenbasierte Benutzerberechtigungen, mit denen Unternehmen exakt steuern können, wer auf welche spezifischen Daten zugreifen darf. Geotab empfiehlt ein Datenzugriffsmodell, bei dem das Videomaterial ausschließlich auf bestimmte Rollen außerhalb des Managements beschränkt ist, wie etwa einen designierten Sicherheitsbeauftragten (Health & Safety Officer). Auf diese Weise schafft der Fuhrpark ein Umfeld, in dem Daten ausschließlich für ihren vorgesehenen Zweck – Sicherheit und mögliche Entlastung – und niemals für Strafmaßnahmen verwendet werden.

Reale Daten widerlegen die Annahme, Fahrer würden sich gegen Videotelematik wehren

Viele Fuhrparks zögern bei der Einführung von Videotelematik, da sie davon ausgehen, dass ihre Fahrer die Technologie ablehnen werden – insbesondere, wenn Kameras in der Fahrerkabine zum Einsatz kommen. Geotab hat eine Studie in sieben EMEA-Märkten (Vereinigtes Königreich, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Irland, Italien, Spanien) in Auftrag gegeben, um die Einstellung von Fahrern zu Fahrzeugkameras zu untersuchen. Die Ergebnisse waren eindeutig: Auch wenn Fahrer anfänglich Bedenken äußern mögen, würde die überwältigende Mehrheit Kameras zum Zweck der Entlastung

Obwohl mehr als 9 von 10 Fahrern (92 %) Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Kameras haben, wären ebenso 92 % bereit, diese Bedenken beiseite zu schieben, wenn das Bildmaterial beweisen könnte, dass sie nach einem Unfall keine Schuld tragen ( Geotab Fahrer-Umfrage, November 2025 )

bei Vorfällen akzeptieren. Selbst in Frankreich, einem sehr datenschutzbewussten Markt, gaben 77 % der Fahrer an, dass sie Kameras akzeptieren würden, wenn die Aufnahmen ihre Unschuld belegen könnten.

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Bereitschaft, persönliche Bedenken zurückzustellen, wenn Videoaufnahmen die eigene Unschuld belegen könnten (F7):

97%

95%

95%

95%

100% 92%

91%

91%

77%

80% 60% 40% 20% 0%

Abb. xx: Prozentsatz der Befragten, die bereit waren, Datenschutzbedenken zurückzustellen, wenn die Aufnahmen belegen könnten, dass sie einen Vorfall nicht selbst verschuldet haben – Geotab Fahrer-Umfrage

Wohlbefinden bei KI-Coaching anstelle von gespeicherten Videos (F5):

94%

100%

91%

90%

88%

87%

87%

86%

80% 70% 60% 90% 50% 40% 20% 10% 30% 0%

70%

Abb. xx: Prozentsatz der Befragten, die KI-Coaching durch Videotelematik positiv gegenüberstehen, anstatt einer reinen Videospeicherung – Geotab Fahrer-Umfrage

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Positive Sicht auf Video-Aufnahmen für das Coaching (F6 - wertvolle/akzeptable Antworten zusammengefasst):

75%

72%

69%

69%

70%

67%

66%

65%

63%

61%

60%

55%

Abb. xx: Prozentsatz der Befragten, die Videoaufnahmen als wertvoll oder akzeptabel für Coaching-Zwecke erachteten – Geotab Fahrer-Umfrage (weitere Details, z. B. Anzahl der Befragten) Ein wesentlicher Bestandteil einer fortschrittlichen Sicherheitskultur Wenn Fuhrparks Videotelematik im Rahmen eines umfassenden Engagements für das Wohlbefinden, die Sicherheit und die Unterstützung ihrer Fahrer einführen, tragen sie maßgeblich zum Aufbau einer starken, unternehmensweiten Sicherheitskultur bei. Videoaufnahmen aus den Kameras können zu einem zentralen Element der Fahrerschulung werden. Sie liefern praxisnahe Belege für Sicherheitsvorfälle und ermöglichen so wesentlich produktivere Feedbackgespräche. Dies unterstützt die Weiterbildung der Fahrer maßgeblich und steigert ihre Motivation, die eigene Sicherheitsleistung kontinuierlich zu verbessern. Gamification-Ansätze und die positive Bestärkung einer vorausschauenden Fahrweise sind hochwirksame Instrumente. Sie etablieren nicht nur sichere Fahrgewohnheiten, sondern steigern auch spürbar die Motivation der Fahrer. Videoaufnahmen liefern Managern den entscheidenden Kontext, um ihren Fahrern durch maßgeschneiderte Schulungsansätze zur Seite zu stehen. So helfen sie ihnen, spezifische Sicherheitsrisiken in realen Situationen besser zu verstehen und ihre Fähigkeiten in einem unterstützenden, lehrreichen Umfeld auszubauen. In einem solchen Umfeld wird Videotelematik zu einem integralen Bestandteil einer weitreichenden Initiative: Sie erhöht die Fahrersicherheit, reduziert Stress und trägt dazu bei, dass alle Fahrer am Ende ihrer Schicht wieder sicher nach Hause kommen. Geotab Vitality und Videotelematik: So werden Fahrer zu Vorreitern in Sachen Sicherheit Die größte Hürde für die Flottensicherheit ist oft nicht die Technologie an sich, sondern die Gewinnung der Akzeptanz aufseiten der Fahrer. Geotab Vitality löst dieses Problem, indem es die Videotelematik der GO Focus-Reihe mit verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen kombiniert, die sich bei den weltweit 42 Millionen Mitgliedern der Vitality Group bereits in großem Maßstab bewährt haben. Durch die kontinuierliche Auswertung des Fahrverhaltens und die Belohnung von Fortschritten – mit Prämien bei über 160 Partnern – machen Sie Ihre Fahrer zu aktiven Teilnehmern des Programms. Anstatt sich kontrolliert zu fühlen, sind die Fahrer hoch motiviert, ihr Fahrverhalten eigenständig zu verbessern. Eine Studie belegt: Ein solches Umdenken verbesserte das Fahrverhalten innerhalb von 60 Tagen um 41 % und senkte das Unfallrisiko um 22 % . Dieser positive Effekt zeigte sich über alle Fahrerprofile hinweg – unabhängig vom bisherigen Sicherheitsniveau des Einzelnen. Die Lösung nutzt Ihre bereits vorhandenen GO-Telematikgeräte von Geotab. Dadurch können Sie die Funktionen sofort aktivieren – ganz ohne neue Hardware oder zusätzlichen Implementierungsaufwand.

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Das Rahmenwerk für eine richtlinienkonforme und erfolgreiche Einführung von Videotelematik Um die Einhaltung der Datenschutzgesetze der jeweiligen Länder zu gewährleisten, benötigen Fuhrparks eine robuste Datensicherheitsarchitektur. Diese muss sich individuell an die Anforderungen verschiedener Länder und Betriebsräte anpassen lassen und gleichzeitig die umfassende Einhaltung der Vorgaben auf EU-Ebene sicherstellen. Ein pauschaler Einheitsansatz für Videotelematik birgt für Fuhrparks das unnötige Risiko rechtlicher Konflikte. Neben einer offenen Kommunikation mit Betriebsräten und Gewerkschaften, die auf den oben genannten Prinzipien basiert, zeichnet sich ein erfolgreiches Rahmenwerk durch einen schrittweisen Ansatz aus. Dieser stellt den Aufbau von Vertrauen bei den Fahrern und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretungen in den Mittelpunkt. Phase 1: Kamerasysteme ausschließlich für Straßenaufnahmen Wenn die Einführung von Fahrzeugkameras mit Geräten beginnt, die ausschließlich nach außen auf die Straße gerichtet sind, erkennen die Fahrer schnell, wie die Kamera sie schützt – nämlich als unvoreingenommener Zeuge bei unvorhergesehenen Ereignissen. Wenn sich im gesamten Fuhrpark immer wieder zeigt, wie die Kameraaufnahmen beispielsweise bei falschen Versicherungsansprüchen oder Unfällen mit unklarer Schuldfrage (50-50) zur Entlastung beitragen, bauen die Fahrer echtes Vertrauen in den Mehrwert des Systems auf. Fallbeispiel Ein Fußgänger stolpert unvermittelt auf die Straße und der Fahrer führt eine Vollbremsung durch, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Wenn dieser Vorfall ausschließlich anhand der Telematikdaten ausgewertet wird, wird er lediglich als hartes Bremsen registriert – und der Fahrer hätte keinen Beweis dafür, dass er vorausschauend reagiert hat, um einen potenziell tödlichen Unfall abzuwenden. Liegen jedoch Videoaufnahmen des Vorfalls vor, kann die Unschuld des Fahrers sofort zweifelsfrei belegt werden. Nach außen gerichtete Kameras, die straßenbasierte Fahrerunterstützungssysteme (wie z. B. Spurhalteassistenten) nutzen, um Ablenkungen zu erkennen, bieten den Fahrern zudem ein wertvolles Sicherheits-Coaching in Echtzeit. Videotelematik ermöglicht es Fahrern, ihr Fahrverhalten eigenständig zu verbessern und aktiv Verantwortung für einen sicheren Fahrstil zu übernehmen – zum eigenen Schutz und dem der anderen Verkehrsteilnehmer.

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Phase 2: Integration von Videotelematik für die Fahrerkabine sowie fortschrittlichem KI-Coaching Sobald die Fahrer den Mehrwert der Fahrzeugkameras erkannt haben und die notwendigen Prüfungen in enger Abstimmung mit Betriebsräten und Gewerkschaften durchgeführt wurden, können Fuhrparks in Erwägung ziehen, den Funktionsumfang zu erweitern. Dies geschieht durch die Integration von in der Fahrerkabine angebrachten Kameras sowie KI-gestützten Funktionen zur Ablenkungserkennung. Der Fahrer erhält dann in nahezu Echtzeit ein Sicherheits-Coaching, um sein Verhalten aktiv anzupassen und Unfallrisiken proaktiv zu minimieren. Dieser zweistufige Ansatz stellt sicher, dass die Bedenken jedes Fahrers ernst genommen werden und die Technologie in einem Tempo eingeführt wird, das für das gesamte Team angenehm ist. Vorbereitungs-Roadmap für die Installation Bevor auch nur eine einzige Kamera installiert wird, müssen grundlegende rechtliche und organisatorische Dokumente vorliegen. Diese Roadmap hilft Ihrem Fuhrpark, regulatorische Verpflichtungen zu erfüllen und gleichzeitig eine transparente, unterstützende Beziehung zu Ihrer Belegschaft aufrechtzuerhalten. Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Betriebsräten Die Kooperation mit den Arbeitnehmervertretungen ist ein entscheidender Schritt, um die Akzeptanz der Technologie sicherzustellen. Gewerkschaften und Betriebsräte sollten von Beginn an einbezogen werden. Die Technologie sollte dabei stets im Kontext der erhöhten Fahrersicherheit und des Vertrauensaufbaus präsentiert werden. Der Abschnitt „V ertrauen und Akzeptanz für Videotelematik aufbauen“ skizziert die drei zentralen Säulen für möglichst produktive und partnerschaftliche Gespräche. Rechtliche Beurteilungen Vor der Implementierung sollte Ihr Datenschutzteam oder Ihr Rechtsbeistand prüfen, ob zwei spezifische Bewertungen erforderlich sind, und diese gegebenenfalls durchführen. Dies liefert die formelle Dokumentation, die von Betriebsräten und Aufsichtsbehörden häufig gefordert wird, um zu belegen, dass das Projekt integer und rechtskonform gehandhabt wird. Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA / DPIA): Diese ist gemäß der DSGVO zwingend erforderlich für Technologien, die voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen bergen – was in der Regel die gezielte Datenerfassung von Personen einschließt. Sie identifiziert und minimiert potenziell gefährdende Eingriffe in die Privatsphäre des Fahrers und stellt sicher, dass die erfassten Daten strikt notwendig sind und sicher verarbeitet werden. Prüfung der berechtigten Interessen (LIA – Legitimate Interest Assessment): This document establishes the legal basis under applicable data protection law (including GDPR Article 6(1)(f)) for processing personal data processed in connection with the use of AI-powered dash camera technology. It applies a three-part test: (1) identifying the company’s legitimate purpose (e.g. fleet safety, accident prevention, liability protection, and driver coaching; (2) confirming the processing is necessary and proportionate to that purpose; and (3) balancing those interests against drivers’ reasonable privacy expectations. Where drivers’ interests are not overridden, the LIA documents that conclusion and the controls in place to support it.

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Telematikrichtlinie Ein klares, schriftlich fixiertes Richtliniendokument, das die folgenden Schlüsselbereiche abdeckt, belegt gegenüber Betriebsräten und Gewerkschaften, dass alle erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden: • Der offizielle Zweck des Videoprogramms. • Die Bestätigung, dass eine angemessene und umfassende DSFA sowie eine LIA durchgeführt wurden, sofern dies nach geltendem Recht erforderlich ist. • Eine detaillierte Aufschlüsselung, wer unter welchen spezifischen Umständen auf die Daten zugreifen darf. • Eine klare Erklärung, wofür die Daten ausdrücklich nicht verwendet werden (z. B. für Disziplinarmaßnahmen, die in keinem Zusammenhang mit Sicherheitsvorfällen stehen). • Die klar definierte Aufbewahrungsfrist der Daten. • Der Prozess, der es einem Fahrer ermöglicht, Aufnahmen eines Vorfalls, in den er verwickelt war, eigenständig einzusehen. • Eine Vereinbarung über eine schrittweise Einführung, einschließlich etwaiger Pilotstudien und modularer Ansätze zur Nutzung der Technologie. Best Practices für die Hardware-Installation Die korrekte physische Installation der Kamera ist von entscheidender Bedeutung. Das Gerät muss an einem Ort angebracht werden, der die Sicherheit maximiert, ohne das Sichtfeld des Fahrers einzuschränken, und es muss den lokalen Gesetzen entsprechen. • Die Kamera sollte so montiert werden, dass sich die nach außen gerichtete Linse im Wischbereich der Scheibenwischer befindet. Nur so sind bei allen Wetterbedingungen klare Aufnahmen gewährleistet. • Um den Sicherheitsvorschriften zu entsprechen, muss das Gerät so platziert werden, dass es die Sichtlinie des Fahrers nicht stört. Ein bewährter und üblicher Montageort ist hinter dem Rückspiegel. • Vermeiden Sie die Montage der Hardware an der A-Säule, da dies gefährliche tote Winkel erzeugen oder den Entfaltungsbereich von Airbags behindern kann. Erfahren Sie mehr über Hardware Installationen

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The power of integrating dash cams with telematics insights

Da eigenständige und ab Werk (OEM) installierte Kameras meist isoliert arbeiten, stimmen ihre Videoaufnahmen oft nicht mit den Telematikprotokollen überein. Zudem zwingen isolierte Videoanalysen Fuhrparkmanager dazu, zwischen mehreren Plattformen zu wechseln, um die Ereignisse mühsam zu rekonstruieren, die zu einem Sicherheitsvorfall geführt haben. Viele Fahrzeuge verfügen mittlerweile auch über sogenannte Event Data Recorder (EDR), auch bekannt als „Blackboxes“, auf deren Daten der Zugriff jedoch häufig kompliziert ist. Im Gegensatz dazu integriert sich das GO Focus-System über das GO9-Telematikgerät von Geotab direkt in die Fuhrparkmanagement-Plattform MyGeotab. So entsteht ein einheitliches, leicht zugängliches Gesamtbild des Sicherheitsgeschehens. Das Videomaterial von Geotab in Full-HD (Frontkamera) und HD (Innenraumkamera) wird nahtlos mit den umfassenden Daten der Telematikeinheit verknüpft und liefert so den vollständigen Kontext zu jedem sicherheitsrelevanten Vorfall. Die von den GO Focus-Kameras erfassten spezifischen Sicherheitsvorfälle können gemeinsam mit langfristigen Dashboards und Daten zu Sicherheitstrends auf der Plattform MyGeotab genutzt werden. Dies ermöglicht es Sicherheitsmanagern, maßgeschneiderte Schulungen für ihre Fahrer anzubieten. Videoclips lassen sich je nach den spezifischen Sicherheitsanforderungen des Fuhrparks für die Auswertung durch das Management priorisieren. Die Möglichkeit, gezielt nach wiederkehrenden Mustern und besonders riskanten Manövern zu filtern, verringert den administrativen Aufwand für Sicherheitsmanager erheblich. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass genau die sicherheitskritischsten Videos für die Weiterbildung der Fahrer herangezogen werden. Die Lücke im Flottenmanagement schließen Die GSR2-Verordnung macht den ADDW-Piepton (Warnung bei Fahrerablenkung) in der Kabine zur Pflicht, was dem Sicherheitsmanager jedoch keinen operativen Mehrwert bietet. Diese Neufahrzeuge warnen zwar den Fahrer, Geotab geht jedoch einen entscheidenden Schritt weiter: Das System dokumentiert Vorfälle und stellt sie dem Manager über die MyGeotab-Plattform strukturiert zur Verfügung. Während das OEM-System lediglich ein weiteres maschinelles Geräusch erzeugt, mit dem der Fahrer im Alltag umgehen muss, fungiert die GO Focus Plus-Einheit als integrierte Coaching-Plattform. Sie liefert präzise Aufnahmen von kritischen Sicherheitsereignissen, sodass Schulungen personalisiert und auf der Grundlage realer Vorfälle gestaltet werden können. Automatische Kopplung für eine optimierte, schnellere Implementierung Die Nutzung einer integrierten Kameralösung vereinfacht den Implementierungsprozess erheblich. Die Einheit verbindet sich automatisch mit dem Telematikgerät (Auto-Pairing) und kalibriert sich selbstständig. Dies erspart langwierige manuelle Einrichtungen und minimiert das Risiko von Synchronisationsfehlern, die andernfalls zu ungenauen Sicherheitsdaten führen könnten. Sobald die GO Focus-Einheit an das GO9-Telematikgerät angeschlossen wird, erkennt sie sofort die Fahrzeug-ID und liefert unmittelbar präzise Einblicke in die Fuhrparksicherheit.

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