GO Focus: Die hardwarebasierte Datenschutzlösung Die Flottenkamera „GO Focus“ wurde speziell für Einsatzbereiche entwickelt, in denen der absolute Verzicht auf fahrergerichtete Aufnahmen oberste Priorität hat. Da sie weder über ein Mikrofon noch über eine nach innen gerichtete Kamera verfügt, bietet sie eine hardwareseitige Garantie gegen die Erfassung der Fahrerkabine und die Sammlung biometrischer Daten. Darüber hinaus ist das Gerät so konzipiert, dass die Aufnahmen der Straßenkamera kontinuierlich überschrieben werden. Daten werden nur dann gespeichert, wenn ein sicherheitsrelevantes Ereignis eintritt oder der Fahrer die Ereignistaste („Panic Button“) betätigt. Dies räumt Bedenken aus, die häufig mit einer kontinuierlichen Aufzeichnung einhergehen.
Vom Fahrer aktivierbare Taste zur Ereigniserfassung Alle GO Focus-Kameras verfügen über eine Ereignistaste, mit der der Fahrer manuell eine kurze Videoaufnahme starten kann. Die Aufnahmedauer ist genau so bemessen, dass der entscheidende Kontext eines Vorfalls (etwa ein Beinaheunfall oder eine gefährliche Situation) erfasst wird, ohne unnötiges Videomaterial zu speichern. Dieser Ansatz respektiert die Privatsphäre der Fahrer und liefert gleichzeitig das erforderliche Beweismaterial zur Erhöhung der Sicherheit und zur Entlastung der Fahrer bei unverschuldeten Vorfällen.
Datenschutz und Sicherheit müssen keine Gegensätze sein. Lösungen wie das ‚Objektiv als Sensor‘ beweisen genau das: Die KI coacht den Fahrer in Echtzeit, ohne jemals Aufnahmen aus der Kabine zu speichern. Man erhält also den vollen Sicherheitsnutzen, ohne die Privatsphäre zu gefährden.“ - Roland Kremer, Senior Business Development Manager Video, Geotab
So funktioniert’s Im Modus „Objektiv als Sensor“
„sieht“ die KI das riskante Verhalten in Echtzeit, „vergisst“ die Videoaufnahmen jedoch sofort wieder, da die Daten verarbeitet werden, ohne jemals eine Aufzeichnung zu generieren.
GO Focus Plus: Für fortschrittliches KI-Coaching Die GO Focus Plus-Lösung umfasst Kameras für Straßen- und Innenaufnahmen mit fortschrittlichen KI-Coaching-Funktionen sowie eine optionale Zusatzkamera. Das System basiert auf einem ereignisgesteuerten Modell: Videomaterial wird nur dann in die Cloud hochgeladen, wenn spezifische Sicherheitsregeln ausgelöst werden. Routinemäßige Aufnahmen verbleiben ausschließlich lokal auf dem Gerät. Kunden können ihre eigenen Aufbewahrungsfristen für Daten in der Cloud und auf dem Gerät (Edge-Daten) sowie die Länge der Videosequenzen vor und nach einem Ereignis, die hochgeladen werden sollen, individuell konfigurieren. Dies trägt den DSGVO-
Grundsätzen der Speicherbegrenzung und Datenminimierung Rechnung. Sämtliche Informationen bleiben während der Übertragung in die Cloud und der Speicherung auf dem Gerät durch robuste Verschlüsselungsprotokolle gemäß strengen AES-256-Standards geschützt. Dieses Modell bietet vielfältige Anpassungsmöglichkeiten, sodass Fuhrparks nur die Funktionen aktivieren können, die ihren spezifischen Unternehmensrichtlinien, den gesetzlichen Vorgaben sowie den Anforderungen von Gewerkschaften oder Betriebsräten entsprechen:
Last-Mile-Videotelematik | 6
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