Vorwort des CEO
Über Geotab
Flottennachhaltigkeit
Umwelt- und Klimaschutz
Unternehmensführung
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Anhang
Management von Treibhausgasemissionen Geotab hat sich zu verantwortungsvollem Handeln verpflichtet, indem der ökologische Fußabdruck verringert und die Effizienz gesteigert wird. Der Fokus liegt weiterhin auf der Emissionsreduzierung im eigenen Betrieb sowie in der Wertschöpfungskette. Dabei orientiert sich die Strategie am Pariser Klimaschutzabkommen, um den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen. Der Fahrplan wird durch Treibhausgas-Reduktionsziele (THG) geleitet, die von der Science Based Targets initiative (SBTi) genehmigt wurden. Diese umfassen eine absolute Reduzierung der Scope-1-, Scope-2- (standortbasiert) und Scope-3-Emissionen um 50 % bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2019. Darüber hinaus hat sich Geotab als Unterzeichner von The Climate Pledge dazu verpflichtet, bis 2040 Netto-Null-Emissionen zu erreichen – ein volles Jahrzehnt vor dem Zeitplan des Pariser Abkommens.
Im Jahr 2025 hat Geotab weitere Fortschritte bei der Reduzierung des Gesamtemissionsfußabdrucks erzielt, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Scopes gab. Im Vergleich zu 2024 sanken die Scope-2-Emissionen (standortbasiert) um 42,5 %. Dies ist primär auf eine strategische Konsolidierung von Standorten in Regionen mit hoher Kohlenstoffintensität im Stromnetz zurückzuführen. Zudem ermöglichte das neue CO 2 - und Energiemanagementsystem den Zugriff auf die aktuellsten lokalisierten Emissionsfaktoren, was zu einer genaueren Darstellung der betrieblichen Auswirkungen führte. Die Scope-1-Emissionen stiegen um 19,1 % an. Dies ist hauptsächlich auf einen höheren Erdgasverbrauch an wichtigen Betriebsstandorten, einschließlich des Hauptsitzes, zurückzuführen. Dieser Anstieg deckt sich mit den Einflussfaktoren der Vorjahre und unterstreicht die Bedeutung der laufenden Bemühungen, fossile Brennstoffe durch den Bezug sauberer Energie und die Prüfung von Möglichkeiten zur standorteigenen Erzeugung erneuerbarer Energien zu ersetzen. Die Scope-3-Emissionen verringerten sich 2025 um 14 %. Diese Reduzierung ist größtenteils auf die verstärkte Zusammenarbeit mit der Lieferkette und die Nutzung aktivitätsbasierter Emissionsdaten für Kernprodukte zurückzuführen. Durch den Übergang von ausgabenbasierten Schätzmethoden zu aktivitätsbasierten Daten – welche die tatsächlichen Emissionen präziser widerspiegeln – konnte die Genauigkeit des Scope-3-Inventars verbessert und ein klarerer Einblick in die Emissionen entlang der Wertschöpfungskette gewonnen werden. Diese methodische Verbesserung stärkt die Emissionsbilanzierung und unterstützt künftig gezieltere Scope-3-Reduktionsstrategien.
Ein Kernbestandteil der Strategie ist ein detailliertes Verständnis der Auswirkungen durch ein Treibhausgasinventar, das nach den Methoden und Richtlinien des GHG Protocol erstellt wird. Im Jahr 2025 wurde eine neue Plattform für das CO 2 - und Energiemanagement eingeführt, um Emissionsberechnungen zu automatisieren und zu verfeinern. Dies stellt eine prüfungssichere Genauigkeit sicher und optimiert die Datenkonsolidierung. Der Übergang zu qualitativ hochwertigeren Daten entspricht den Prinzipien der Transparenz und Genauigkeit des GHG Protocol. Er ermöglicht es Geotab, „Hot Spots“ – die größten Emissionsquellen in der Wertschöpfungskette – effektiver zu identifizieren und die Reduzierungsbemühungen dort zu konzentrieren, wo sie am wirksamsten sind.
Geotab Nachhaltigkeitsbericht 2025 23
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